Willkommen auf der Website der Gemeinde Wolfwil



Sprungnavigation

Von hier aus können Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:
Startseite Alt+0 Navigation Alt+1 Inhalt Alt+2 Suche Alt+3 Inhaltsverzeichnis Alt+4

Portrait

Wolfwil, ruhiges Wohnen abseits aller Hektik


Westansicht
Liebe Besucher/innen unserer Homepage
Liebe Heimweh-Wolfwiler/innen

Nördlich des grossen Aareknies liegt auf dem solothurnischen Ufer auf 427 m ü. M. unsere kleine Gemeinde, deren Fläche inklusive Aarewasser 686 ha misst. Das Dorf Wolfwil (Woufu, wie wir selbst sagen) wurde im Jahre 1266 erstmals in einem Dokument schriftlich erwähnt. Es liegt im solothurnischen Gäu, genau genommen im Aaregäu. Innerhalb des Vierecks Oensingen - Olten - Zofingen - Langenthal, in der Abgeschiedenheit hinter den Wäldern an der Kantonsgrenze Solothurn-Bern und Solothurn-Aargau, hat sich unser Dorf vom Charakter her zu einer ländlichen, ruhigen Wohngemeinde im Grünen entwickelt. 4 Autobahnanschlüsse (Niederbipp und Oensingen in Richtung Westen, Egerkingen in Richtung Norden und Rothrist in Richtung Osten und Süden) sind alle innerhalb von 6 bis 8 km erreichbar und bieten für uns einen optimalen Anschluss an den Rest der Welt. Und trotz dieser zentralen Lage wird die Ruhe in unserem Dorf weder von Eisenbahnen noch von Hauptverkehrsachsen gestört, was zu einer optimalen Wohnqualität in Wolfwil viel beiträgt. Per Bus können wir Oensingen und Olten erreichen und in jüngerer Zeit auch stündlich das Mittelgäu und das Berggäu.
Unser Dorf zählt gerade einmal 2025 Einwohner (1. Jan. 2012), welche grösstenteils in Einfamilienhäusern wohnen. Davon sind genau 150 ausländische Staatsangehörige (< 8 %). Rund 800 Personen sind auch gleichzeitig Bürger von Wolfwil. Bekannt sind vor allem die einheimischen Geschlechter Ackermann, Barrer, Büttiker, Kissling, Kölliker, Mäder, Niggli, Nützi, Räber und Studer. Diese zehn Familiennamen machen mehr als einen Drittel aller 885 Haushaltadressen aus und sind zum Teil weit über unsere Dorfgrenzen hinaus als Bürger Wolfwils erkennbar.
Noch haben wir Einkaufsmöglichkeiten für die täglich benötigten Lebensmittel, eine eigene Poststelle, einen Arzt, zwei Kindergartenabteilungen für 5- und 6-jährige und 5.7 Primarschulklassen im eigenen Dorf. Nachdem die Bezirksschulabteilung der Oberstufe im August 2005 nach Neuendorf verlegt wurde, werden Sekundarschüler/innen aus Fulenbach, Härkingen, Neuendorf, Niederbuchsiten und Wolfwil hier in ausnahmsweise nur 3 Abteilungen unterrichtet. Ab 2012 werden alle 3. Klassen der Oberstufe ausschliesslich im Aaregäu geführt.
Der Ruf eines Bauerndorfes geht langsam aber sicher verloren. Zurzeit sind noch 17 landwirtschaftliche Betriebe produktiv tätig. Daneben sorgen aber noch zwischen 60 und 70 einheimische (Klein-) Gewerbebetriebe dafür, dass im eigenen Dorf auch Arbeitsplätze angeboten werden. Ausserhalb des Dorfes, in Richtung Fulenbach, befindet sich die Industrie- und Gewerbezone, die nach wie vor über Baulandreserven zu günstigen Konditionen verfügt.
Mittellandwanderungen entlang der in unserem Bereich geschützten, noch frei fliessenden Aare oder Velotouren in die Region gehören zu den beliebten Freizeitbeschäftigungen der Wolfwiler. Aber auch die Mitgliedschaft in einem oder mehreren der 37 Ortsvereine kann zu einer schnellen Integration in die Gesellschaft unseres Dorfes führen.
Besucher von auswärts schätzen eine Besichtigung der Wallfahrtskirche im Dorfzentrum oder im Sommer eine Fahrt mit der Aarefähre.
Die nach wie vor hohe Qualität der freien Natur um unsere Gemeinde herum lässt sich an der Artenvielfalt der Tiere und Pflanzen beweisen. Seltene Arten sind oft die besten Qualitätszeiger. Die in Südrussland oder in der Nordtürkei beheimateten Silberreiher, welche in zunehmender Zahl seit einigen Jahren bei uns überwintern, können nördlich des Dorfes von allen Interessierten selbst beobachtet werden. Im Winter 2003/04 verweilte ausserdem der äusserst seltene Grosse Brachvogel während 78 Tagen in Wolfwil. Im Jahre 2008 besiedelte eine Biberfamilie den Schweissackerbach an der Grenze zu Fulenbach. Die schweizweit extrem seltene Helmazurjungfer und der stark gefährdete Dohlenkrebs sind im selben Bach ebenfalls heimisch. Wir wollen zu unserem hochwertigen Lebensraum auch weiterhin Sorge tragen und darauf achten, dass unsere Umwelt nicht nur für uns selbst die bestmögliche Lebensgrundlage bietet.
Seit 2003 verfügt unsere Gemeinde über eine eigene Homepage: www.wolfwil.ch , welche allen viel Information über unser schönes Dorf, seine Geschichte, seine Eigenarten und seine politische Struktur zu bieten vermag. Bitte informieren Sie sich selbst.

Wolfwil, 7. Juni 2012
Christian Kühni



Druck VersionPDF